HOW-TOs - Windows XP | Safety First


» Punkt 1: Sicherheits-Updates & Service Packs

Halten Sie ihr System auf einem möglichst aktuellen Stand (Service Pack 3 installiert?) und versorgen Sie ihr Windows Betriebssystem (denken Sie auch an Browser und E-Mail Programme) mit den entsprechenden Sicherheits-Updates über die integrierte Update-Funktion.

Sie können auch Ihr eigenes Patch-Paket mit dem WSUS Offline Update (ehemals c't Offline Update) erstellen oder auf vertrauenswürdige inoffizielle Patch-Pakete, zum Beispiel von Winfuture setzen.


» Punkt 2: Unnötige Dienste abschalten

Microsoft Windows kommt mit zahlreichen Diensten daher um die Arbeit am PC einfacher zu gestalten. Viele dieser Dienste werden aber oftmals gar nicht gebraucht und stellen im schlimmsten Fall sogar eine Sicherheitslücke für potenzielle Angreifer dar. Deaktivieren Sie alles, was nicht gebraucht wird und erhöhen Sie so nicht nur die Sicherheit sondern auch die Geschwindigkeit ihres Systems. Eine sehr hilfreiche Übersicht finden Sie hier.


» Punkt 3: Virenscanner mit aktuellen Definitionen

Wer im Internet surft, sollte sein System mindestens mit einem aktuellen Virenscanner schützen und diesen mit aktuellen Viren-Definitionen versorgen. Neben kostenpflichtigen Programmen, wie zum Beispiel von G DATA (InternetSecurity 2010) oder Kaspersky (Internet Security 2010), bieten sich auch kostenlose Alternativen wie Avira AntiVir Personal - Free Antivirus, AVG Anti-Virus Free Edition oder alwil avast! Home Edition an, um nur ein paar Beispiele zu nennen.


» Punkt 4: Spyware und Co.

Um den Rechner sauber zu halten, empfiehlt es sich, mit entsprechender Software gegen unwillkommene Eindringlinge zur Wehr zu setzen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang Ad-Aware.


» Punkt 5: Brandschutzmauer

Eine weitere Verbesserung der Sicherheit bietet eine sogenannte Firewall, wobei hier zwischen Soft- und Hardwarefirewall unterschieden werden muss. Am besten nutzen Sie die im Router integrierte Hardwarefirewall. Meist bekommt man bei Neuanschlüssen des DSL-Providers gratis ein Gerät zur Verfügung gestellt.

Auch wenn Software-Firewalls einen eher umstrittenen Ruf genießen, da es sich wie der Name schon sagt um Software handelt, welche manipuliert werden kann, sollte zumindest die Windows eigene Firewall aktiviert sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt Anwendern unbedingt, aktuelle Viren- und Spywarescanner zu installieren.


» Punkt 6: Kontotyp "Admin" für die Wartung und "Eingeschränkt" zum Arbeiten und Surfen

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen ist es ratsam zwei Konten anzulegen. Falls noch nicht vorhanden, legen Sie zuerst, für Wartungsarbeiten, ein Administratorkonto (Kontotyp Computeradministrator) an [START - SYSTEMSTEUERUNG - BENUTZERKONTEN] und nennen es beispielsweise Admin.

Zum Arbeiten und surfen erstellen Sie ein Benutzerkonto, allerdings diesmal mit dem Kontotyp "Eingeschränkt". Viren, Trojaner und Co. haben es nun deutlich schwerer Schäden an Ihrem System anzurichten.


» Punkt 7: Sicherheitslücken im System aufspüren

Für Admins und Privatpersonen bietet Microsoft mit dem Baseline Security Analyzer, ein gratis Tool zur Überprüfung von potentiellen Sicherheitslücken. Es überprüft Windows und viele weitere Programme von Micosoft auf fehlende Sicherheitsupdates. Unterstützt werden, neben dem Betriebssystem Windows XP, auch Windows Server 2008 R2, Windows 7, Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows 2000.

Wer nicht nur die Aktualität von Microsoft Software prüfen möchte, kann zum (für Privatanwender) kostenlosen Secunia Personal Software Inspector greifen. Die Software scannt die Programme auf dem Computer und ermittelt, ob Sicherheitsupdates fehlen.


» Punkt 8: Höchste Vorsicht bei Mails

E-Mails von Absendern die ihnen unbekannt sind, müssen mit größter Vorsicht behandelt werden. Am besten gleich löschen. Auf keinen Fall Links anklicken oder gar den Anhang öffnen. Die Links könnten auf gefährliche Webseiten führen und der Anhang gar Viren oder schlimmeres enthalten.


» Punkt 9: Vorsorge ist besser als Nachsicht

Außerdem schadet es auch nicht, Surf-Spuren (z.B. Cache, Cookies, Verlauf) zu beseitigen. Dies können Sie beispielsweise mit dem kostenlosen Programm ClearProg oder dem CCleaner erledigen.


» Internetsicherheit Tipps

Auch von Stiftung Warentest gibt es einige Tipps zum Thema Internetsicherheit, die sich jeder zu Gemüte führen sollte, der seinen PC absichern möchte.

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