HOW-TOs - Windows 7 | Safety First


» Punkt 1: Sicherheits-Updates

Halten Sie ihr System auf einem möglichst aktuellen Stand (denken Sie auch an Browser und E-Mail Programme) und versorgen Sie ihr Windows Betriebssystem mit den entsprechenden Sicherheits-Updates über die integrierte Update-Funktion.


» Punkt 2: Virenscanner mit aktuellen Definitionen

Wer im Internet surft, sollte sein System mindestens mit einem aktuellen Virenscanner schützen und diesen mit aktuellen Viren-Definitionen versorgen. Neben kostenpflichtigen Programmen, wie zum Beispiel von G DATA oder Kaspersky, bieten sich auch kostenlose Alternativen wie Avira Free Antivirus, AVG Anti-Virus Free Edition oder avast! Home Edition an, um nur ein paar Beispiele zu nennen.


» Punkt 3: Spyware und Co.

Um den Rechner sauber zu halten, empfiehlt es sich, mit entsprechender Software gegen unwillkommene Eindringlinge zur Wehr zu setzen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang Ad-Aware.


» Punkt 4: Brandschutzmauer

Eine weitere Verbesserung der Sicherheit bietet eine sogenannte Firewall, wobei hier zwischen Soft- und Hardwarefirewall unterschieden werden muss. Am besten nutzen Sie die im Router integrierte Hardwarefirewall. Meist bekommt man bei Neuanschlüssen des DSL-Providers gratis ein Gerät zur Verfügung gestellt.
Auch wenn Software-Firewalls einen eher umstrittenen Ruf genießen, da es sich wie der Name schon sagt um Software handelt, sollte zumindest die Windows eigene Firewall aktiviert sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt Anwendern unbedingt aktuelle Viren- und Spywarescanner zu installieren.


» Punkt 5: Benutzerkontensteuerung - Sicherheit eine Stufe erhöhen

Unter Windows XP war es noch notwendig mehrere Accounts mit entsprechenden Rechten (Administrator | Eingeschränkt) zu nutzen. Bei Windows 7 kann dies, in eingeschränkter Weise, über die Benutzerkontensteuerung erledigt werden, welche auf der höchsten Stufe stehen sollte.


» Punkt 5.1: Oder lieber "Administrator & Eingeschränkt"?

Selbstverständlich können auch wieder mehrere Konten angelegt werden.
Gehen Sie über das Startmenu in die Systemsteuerung und klicken auf Benutzerkonten hinzufügen/entfernen.
Wählen Sie Neues Konto erstellen.
Tragen Sie nun einen Benutzernamen ein und wählen Sie den Kontentyp Standardbenutzer. Mit einem Klick auf die Schaltfläche Konto erstellen bestätigen Sie den Vorgang.
Jetzt sollten Sie Ihrem neuem Arbeitskonto noch ein (sicheres) Passwort vergeben.


» Punkt 6: Sicherheitslücken im System aufspüren

Für Admins und Privatpersonen bietet Microsoft mit dem Baseline Security Analyzer ein gratis Tool zur Überprüfung von potentiellen Sicherheitslücken. Es überprüft Windows und viele weitere Programme von Micosoft auf fehlende Sicherheitsupdates. Unterstützt werden, neben dem Betriebssystem Windows 7, auch Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000.
Wer nicht nur die Aktualität von Microsoft Software prüfen möchte, kann zum (für Privatanwender) kostenlosen Secunia Personal Software Inspector greifen. Die Software scannt die Programme auf dem Computer und ermittelt, ob Sicherheitsupdates fehlen bzw. die Programme auf dem neuesten Stand sind.


» Punkt 7: Höchste Vorsicht bei Mails

E-Mails von Absendern die ihnen unbekannt sind, müssen mit größter Vorsicht behandelt werden. Am besten gleich löschen. Auf keinen Fall Links anklicken oder gar den Anhang öffnen. Die Links könnten auf gefährliche Webseiten führen und der Anhang gar Viren oder schlimmeres enthalten.


» Punkt 8: Vorsorge ist besser als Nachsicht

Außerdem schadet es auch nicht, Surf-Spuren (z.B. Cache, Cookies, Verlauf) zu beseitigen. Dies können Sie beispielsweise mit dem kostenlosen Programm CCleaner erledigen.


» Internetsicherheit Tipps

Auch von Stiftung Warentest gibt es einige Tipps zum Thema Internetsicherheit, die sich jeder zu Gemüte führen sollte, der seinen PC absichern möchte.

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